10 Tipps für bessere Portraits

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Ich dachte mir ich fasse mal ein paar Tipps zusammen, die nicht nur mir bei Portraits helfen. Kleinigkeiten, die man einfach und schnell anwenden kann und große Wirkung erzielen. Wenn man schon länger Portraits fotografiert, wird man die meisten Tipps kennen (oder auch nicht), aber sie werden speziell Anfänger das Leben deutlich einfacher machen.

  1. Schatten suchen

    Portraitbilder

    Fotografiere nicht in der prallen Sonne. Suche dir Schatten. Hier ist das Licht gleichmäßiger, du hast keine harten Kontraste und es gibt keine überstrahlten Flächen im Gesicht. Außerdem: es ist viel vor allem im Sommer viel angenehmer, Portraits im Schatten zu fotografieren.

  2. Verwende Fenster als Lichtquellen

    Fenster werden oft unterschätzt, dabei können sie großartige Lichtquellen abgeben. Man kann mit Tageslicht arbeiten und das Licht kommt gezielt aus einer Richtung, was einen Lichtabfall im Hintergrund bietet. Da du jetzt auch ein Dach über dem Kopf hast du keine Augenränder. Hast du einen Vorhang vor dem Fenster ist das Licht auch weich.

  3. Fotografiere gegen die Sonne

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    Ich persönlich liebe Gegenlicht-Portraits. Dazu solltest du aber eher die goldene Stunde als die Mittagssonne wählen. Die Sonne steht zu dieser Zeit tiefer, die Farbtemperatur ist besser, du hast ein super Haarlicht und das Gesicht ist gleichmäßig ausgeleuchtet. Wenn du noch ein weißes Shirt anziehst, brauchst du nicht einmal einen Aufheller, da das Licht von der Sonne auf dein Shirt zurück zum Model geworfen wird. Geiler geht es kaum.

  4. Vermeide komische Posen

    Gerne neigt man dazu Posen zu erzwingen, die man irgendwo auf Instagram oder in Modezeitschriften gesehen hat. Etwa die Hand komisch hinter dem Kopf geführt. Die Hüfte kantig nach außen gedrückt oder die Beine gekreuzt. Was bei Models gut aussieht, heißt noch lange nicht, das dies beim Normalsterblichen passt. Also lass das dein Model sich irgendwo anlehnen, hinsetzen, aufstützen, auflehnen. Dann funktioniert es auch mit Nicht-Models.

  5. Geh nah ran

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    Häufig machen Anfänger den Fehler, alles auf dem Foto abzubilden. Nur weil man irgendwo mal gehört hat, dass das so sein soll. Bullshit. Ich konzentriere mich meistens auf die Gesichter und die Augen eines Models, dann variiere ich mit dem Körper bzw. lass das Model stehen und bewege mich selbst um das Model herum. Dabei schaue ich darauf, dass mein Bildausschnitt eine homogene Bildkomposition ergibt. Ob dann irgendein Körperteil angeschnitten ist, ist mir dann relativ egal. Wichtig ist mir dann eher der Gesichtsausdruck. Trau dich also, das Bild aggressiv anzuschneiden. Du wirst dich wundern, welche Wirkung das Foto plötzlich hat.

  6. REDEN – REDEN – REDEN

    Viele Anfänger (und leider auch Profis) sprechen relativ wenig mit ihrem Gegenüber. Die Folge ist das derjenige sich schnell langweilt, nicht weiß was er/sie tun soll und du selbst nicht zu den Portraits kommst, die du dir vorgestellt hast. Sprich mit den Models, halte Small-Talk und schon lockert sich die Stimmung. So werden dann die Bilder einzigartig und authentisch.
    Also lass dein Model nicht dumm im Regen stehen: Rede mit deinem Model.

  7. Wechsle deinen Standpunkt

    Bleibe nicht auf einer Stelle stehen, bewege dich um das Model herum, so erhältst du verschiedene Blickwinkel und möglicherweise neue Bildideen, die du sofort umsetzen kannst.

  8. Manuell fotografieren

    Klar, mit den Halbautomatiken kannst du auch großartige Fotos machen. Für mich persönlich hat es aber eine entschleunigende Wirkung, wenn ich komplett manuell fotografiere. Ich kann so mein Set einstellen und kann darauf los fotografieren. So kann ich sicher sein, dass meine Einstellung passt, solange ich keinen Standortwechsel mache. Aber dann kann ich ja erneut meine Kamera einstellen. Probiere es doch mal aus.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Tipps weiterhelfen. Schreib mir doch in den Kommentaren welche Tipps du noch auf Lager hast oder wie sehr dir meine Tipps weitergeholfen haben. Besuche mich auch mal auf Instagram unter @hammerphoto

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